GESUND AUF DEM WEG – STARK IN DIE ZUKUNFT

So heisst die Schul-Vision, die aufgrund ihrer hohen Wirksamkeit und ihrer aktuellen Bedeutung auch in den kommenden Jahren als Leitstern für die Entwicklung der Schule Villmergen bedeutsam sein wird. In dieser Vision steckt eine Menge Kraft: Gesundheit ist das grosse Kapital, das uns hilft, Herausforderungen anzunehmen. Nur bei guter physischer und psychischer Gesundheit können wir uns weiterentwickeln und jene Leistungen erbringen, die von uns erwartet werden.

 

 

 

 

 

 

Ziel: Wir wollen allen an der Schule Villmergen den Wert dieses Kapitals immer neu bewusst machen, wollen erfahren, wie man gesund bleibt, sich gesund ernährt, bewegt, lernt und in eine gesunde Zukunft geht.


Wir setzen uns mit Umwelt und Gesellschaft auseinander. Wir wollen aber auch zu den uns anvertrauten Menschen Sorge tragen und darauf achten, dass sie nicht überfordert werden. Das setzt eine intensive Zusammenarbeit und eine Kultur voraus, die auf Wertschätzung und Respekt gründet. Wir wollen eine Schulkultur erarbeiten, in der es den Kindern und Jugendlichen, aber auch den Erwachsenen wohl ist und in der sie sich entfalten können.

Am 9. September 2012 hat die Lehrerschaft Villmergen beschlossen, dem kantonalen Netzwerk gesundheitsfördernder Schulen (KNGS) beizutreten und von dessen Wissen und Instrumenten zu profitieren. Dies war ein wesentlicher Schritt im Bereich der Gesundheitsförderung.

Gesundheitsförderliche Arbeits- und Lernbedingungen

Die Schule Villmergen bleibt nicht bei der Vision stehen, sie setzt sie Schritt für Schritt um. Im Qualitäts-Leitbild 2008 definiert sie Leitideen, die dazu verhelfen, das visionäre Ziel zu erreichen.

Gesundheit ist ein Bestandteil des täglichen Lebens und damit der Schule. Ein wichtiger Bereich des schulischen Erziehungsauftrags besteht in sozialen und gesundheitlichen Präventionsbereichen wie der Sucht- und Gewaltprävention sowie der Förderung der Lebenskompetenzen.

Schulische Prävention beinhaltet Themen, welche für alle Schülerinnen und Schüler, aber auch für die Lehrpersonen und die anderen an der Schule Tätigen wichtig sind, damit sie sich sicher und wohl fühlen können.
 

Zielsetzung der Präventionsarbeit

Die Präventionsarbeit unserer Schule verfolgt folgende Ziele:

1.   Sie sollen ihre sozialen Kompetenzen im Miteinander mit Anderen schulen und erweitern und zu selbstbestimmten und umsichtigen Menschen heranwachsen, die einen toleranten, respektvollen Umgang mit ihren Mitmenschen pflegen.
2.   Als gesundheitsfördernde Schule nutzen wir die Möglichkeiten des Netzwerks.
3.   Durch die strukturierte, projektartige Präventionsarbeit werden die Prozesse und Ergebnisse nachvollziehbar. Der Schulalltag wird nachhaltig beeinflusst.
4.   Das Konzept stützt sich auf die Lernziele des aargauischen Lehrplans.
5.   Alle Klassen durchlaufen die verbindlichen Module der Präventionsarbeit.

Bausteine

-        Arbeit der Schulsozialarbeiterin
-        Gewaltprävention und Lebenskompetenztraining (Mobbing, Mediation)
-        Suchtprävention (Kiffen, Rauchen, Alkohol)
-        Medienkompetenz
-        Gemeinschaftliche Anlässe der Stufen und der Schule
-        Unterrichtsthemen: Gesundheit, Umgang mit Geld, Fitness, Sexualpädagogische Prävention, Verkehrserziehung, Berufsorientierung, Medienkompetenztraining, Wissen und Kompetenzen im Bereich Ernährung, Mobbing, Gefahren und Chancen des Internets.

Die Themen werden altersgerecht in den Unterricht integriert. Die Behandlung obliegt in erster Linie den Lehrpersonen.
 

Umgang mit Heterogenität

Heterogenität ist an der Schule Villmergen eine Realität. Wir erleben sie als kulturelle Vielfalt und auch in den besonderen Bedürfnissen vieler Schülerinnen und Schüler bezüglich ihrer Möglichkeiten und ihrer Entwicklung.

Um den Bedürfnissen dieser Kinder und Jugendlichen gerecht werden zu können, sind wir seit August 2009 eine integrative Schule. Die Entwicklung ist ein langfristiger Prozess, der für die Lehrpersonen eine grosse Herausforderung darstellt und dessen vollständige Umsetzung noch dauern wird.

Daneben wird der gemeinschaftsbildende Unterricht immer wichtiger, damit alle Kinder gut und erfolgreich lernen und sich in der Klasse und der Schule integrieren können. Die Klasse als Gemeinschaft ist und bleibt sehr wichtig.

Das Förderteam koordiniert seit 2012 die Förderung der Kinder und spricht mit den Fachpersonen (SHP, Logo) ab, was es dazu braucht.

Ziel:Es sollen keine Kinder verloren gehen, und auch niemand „übergefördert“ werden.

Das Förderteam wird durch die Schulleitung geführt. Es unterstützt eine optimale und möglichst früh einsetzende individuelle Förderung der Kinder mit besonderen Bedürfnissen und legt den Grundstein zu einer guten Schulkarriere.

Schulische Heilpädagogen (SHP)haben auf allen Stufen die Beratung der Lehrpersonen übernommen.  Sie unterrichten Schülergruppen in den ihnen zugewiesenen Klassen. Dabei sind Fördervereinbarungen mit den Lehrpersonen und Eltern und Lernberichte über die erreichten Ziele wichtige Steuerungsmittel. Schulische Heilpädagogen unterstützen die Klassen in mancherlei Hinsicht: Team-Teaching, Beratung, Unterstützung von Kindern mit besonderen Bedürfnissen, Rollentausch mit der Klassenlehrperson usw.

Wichtig:    Schulische Heilpädagogen sind Experten in der guten Strukturierung des Lernprozesses, aber keine Psychologen oder Therapeuten!

 

 

 

Gesundheitsförderung

Leitung Gesundheitsförderung
Rebekka von Dach
rebekka.vondach@schule-villmergen.ch

 

Kontakt

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(3. - 6. Klasse)
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