„Ich bin online – wo bist du?“, hiess der Titel der Veranstaltung, zu der die Schule Villmergen, die Suchtprävention Aargau und die Vereinigung „Schule und Elternhaus Villmergen“ auf vergangene Woche einluden. Angesprochen waren primär Eltern von Schülern vom Kindergarten bis zur Oberstufe, aber auch Lehrpersonen. Über 50 Interessierte fanden sich ein, und sie kamen im ersten Teil des Abends zu einem „Blick über die Schultern“ von Jugendlichen. Die anwesenden Schüler waren am „Gamen“, am „Chatten“ und widmeten sich anderen einschlägigen Tätigkeiten, wie sie aktuell „in“ sind. Dieser Workshop war vorab für die beobachtenden Eltern überaus aufschlussreich und öffnete manch einem Betrachter die Augen.
Zum zweiten Teil in der Aula hiessen Guido Arnet und Matthias Hausherr von Seiten der Schulleitung willkommen. Terri Obrist von der Suchtprävention Aargau holte in der Folge zu ihrem Referat aus. Darin streifte sie die umfangreichen medialen Möglichkeiten und vor allem auch die damit einhergehenden Risiken. Realitätsnah zeigte sie den Anwesenden auf, wo Handlungsbedarf besteht und wie gehandelt werden kann. Im Zusammenhang mit der Nutzung der Medien (Natel, Computer, TV...) ist vorab ein Zeitmanagement gefragt. Wo entsprechende Absprachen und zeitliche Einschränkungen fehlen, kann es zu Phänomenen wie Bewegungsmangel, Schlafmangel, sozialem Rückzug und sinkenden Schulleistungen kommen. Zur Sprache kamen auch Probleme wie „Cybermobbing“, „Sexting“, „Gamen“ und die gesetzlichen Grundlagen.
Terri Obrist hatte abschliessend vier goldene Tipps für Eltern und Erziehende bereit, die  - so einfach sie tönen – wohl doch so etwas wie den Schlüssel zum Erfolg darstellen.
Sie lauten:
1. Im Gespräch bleiben
2. Regeln vereinbaren!
3. Vorbild sein
4. Sich informieren
In einer Diskussions- und Austauschrunde gab es die Gelegenheit, das eine oder andere anzusprechen und Erfahrungen weiterzugeben oder entgegen zu nehmen.

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