Eine motivierte Gruppe Zweitklässler lernte den Weg des Getreidekorns vom Acker bis zum Brot kennen und erfuhr, dass nicht nur im Märchen Stroh zu Gold werden kann, sondern, dass das Freiamt durch die kunstvollen Strohgeflechte unserer Vorfahren bis nach Paris und New York bekannt wurde. Viel Wissenswertes gab es über die verschiedenen Getreidearten zu erfahren, manches über die schöne und harte Arbeit des Bauern auf dem Feld, heute und früher. Frau Kuhn empfing die SuS auf dem Sonnhaldenhof in Wohlen und erklärte die Stationen, die das Getreidekorn vom Feld in Wohlen bis in den Mehlsack auf dem Tisch durchlaufen musste. Unter ihrer fachkundigen Hilfe entstanden aus dem luftigen Brotteig knusprige Brötchen und kleine Zöpfchen, die frisch aus dem Backofen zum Mittagessen herrlich mundeten. Eine besondere Müllerstochter lernten die SuS im Märchen Rumpelstilzchen kennen. Das Schlüpfen in die Rolle der verschiedenen Figuren bereitete allen sehr viel Spass. Viel Fleiss, Geduld und Sorgfalt brauchte es für die originellen Körnerbilder und die schöne Flechtarbeit, die während der Woche entstanden.

Zum Schluss der Woche besuchten wir das Strohmuseum im Park, Wohlen. Die Kuratorin, Anna Hegi, konnte die SuS mit ihrer spannenden Führung und einer kleinen Bastelarbeit für das alte Strohhandwerk und die Geschichte der Strohindustrie begeistern.

 

Susanne Möhl und Bettina Weber

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