Reifeprüfung Abschlussprojekt – die Ausstellung

Was die Matura für die Kantonsschule, das ist die Abschlussarbeit am Ende der obligatorischen Volksschule – so jedenfalls an der Oberstufe Villmergen, und dies schon seit etwa einem Jahrzehnt. Im letzten Semester soll der Schüler zeigen können, dass er imstande ist, ein Projekt von der Idee über die Realisierung bis hin zum „Endprodukt“ durchzuziehen, den ganzen Entstehungsprozess dokumentarisch festzuhalten und letztendlich an der Ausstellung hinzustehen und das Resultat zu präsentieren.

Im aktuellen Schuljahr waren es rund 60 Jugendliche, die noch vor den Sportferien ihre Projekteingaben gemacht und seither während zehn Schulwochen wöchentlich etwa zwei Schullektionen und mindestens ebenso viel Freizeit in die Umsetzung der Ideen gesteckt hatten.

Und jetzt, am Ende dieses Prozesses (bei den meisten auch versehen mit zwischenzeitlichen Rückschlägen und Höhenflügen) stand der Ausstellungsteil. Und da wurde dann die ganze Vielfalt und Breite der Projekte sichtbar: Hawaii-Gitarre, Mofa-Tuning, Schaukelstuhl, Modelleisenbahn, Boxsack, Gestell mit Beleuchtung, Servo-Uhr, Nail-Design, ein selbst geschriebenes Buch, ein Kochbuch und vieles, vieles mehr.

Am Mittwochabend schauten Eltern, Verwandte, Schulleitung, Lehrpersonen, Schulpfleger und Pressevertreter vorbei und bestaunten die ausgestellten Produkte, nahmen sie auch mal kritischer unter die Lupe, fragten nach und lasen und blätterten in den Dokumentationen. Am Donnerstag Vormittag ging es im gleichen Stil weiter. Jetzt war es ein jugendliches Publikum, das die Ausstellung besuchte: alle anderen Oberstufenklassen. Dabei dürften vorab die Schülerinnen und Schüler der dritten Oberstufenklassen genauer hingeschaut haben: Nächstes Jahr sind sie dran!

Text: Markus Köpfli

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