Die diesjährige Biketour führte uns in den Jura. Bei nicht gerade frühlingshaften Temperaturen starteten wir am Montag in Villmergen. Die erste Etappe der Aare entlang bis Solothurn war eher flach,  aber die Distanz von 80 km beanspruchte unsere Hinterteile doch schon recht. Am zweiten Tag stiegen wir zuerst in den Zug und fuhren bis Gänsbrunnen. Nun folgte eine Bergetappe bis hinauf nach Le Bémont in den Freibergen. Über 800 Höhenmeter bewältigten wir bis wir am Tagesziel ankamen. Die Etappe am Mittwoch war geprägt von rasanten Abfahrten und kräfteraubenden Aufstiegen. Wir fuhren hinunter nach St. Ursanne. Nach dem Mittagessen und einer kurzen Besichtigung des schönen Städtchens radelten wir hinauf auf den Col de la Croix.

Hier wurden wir von einem kurzen Gewitter mit Hagel überrascht. Ausgerechnet in diesem Augenblick hatte ein Schüler bei seinem Bike einen Kettenbruch zu beklagen. In aller Eile reparierte Herr Zimmermann diesen Defekt professionell, und auch das Gewitter verzog sich schnell. Noch einige Höhenmeter bis hinauf auf den Col des Rangiers und dann

auf einer tollen Abfahrt hinunter zum Etappenziel in Delémont. Eine Kurzetappe führte uns am Donnerstag nach Basel, wo wir noch genügend Zeit für einen Stadtbummel hatten. Am letzten Tag benutzten wir nochmals den Zug von Basel nach Rheinfelden. Zuerst dem Rhein entlang, dann über Frick hinauf nach Linn, eine Abfahrt hinunter nach Schinznach, welche die eine oder andere Scheibenbremse zum Rauchen brachte – so fuhren wir zurück nach Villmergen.

Müde, aber auch stolz auf die erbrachte Leistung verabschiedeten wir uns voneinander. Wir Leiter  machen den sieben Knaben und dem einzigen Mädchen ein grosses Kompliment. Sie haben sich tadellos verhalten – sei es auf den Strassen im Verkehr oder aber auch jeweils in den Jugis.

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