Mit lautem Gebrüll von den Raubkatzen aus dem Züricher Zoo wurden die Schülerinnen und Schüler am Montagmorgen im Schulzimmer begrüsst. Schnell war klar, dass die Katzenstimmen nur aus den Lautsprechern kamen. Auch wurden die Stimmen der Jungtiere gleich erkannt.

Was wisst ihr schon über die Katzen, könnt ihr die Körperteile benennen und habt ihr Erfahrungen mit „Raub“-Katzen gemacht? An der Wandtafel wurden die Ergebnisse gesammelt und ergänzt.

Anschliessend wurden die 24 Posten vorgestellt. Da gab es Arbeitsblätter, Rätselblätter, Werkanleitungen, eine Lesekiste, Spiele, Gruppenarbeiten... Dann gab es da auch noch einen Koffer mit echten Raubkatzenfellen und alle Schülerinnen und Schüler fühlten den Unterschied zwischen echtem und künstlichem Fell. Darum werden die Raubkatzen wohl gewildert, gibt es noch andere Gründe? Wo können die Tiere denn überhaupt noch leben? Viele Fragen tauchten auf und sollten im Laufe der Woche noch ausgesprochen werden oder wurden geklärt.

Alle sollten am Ende der Woche auch noch eine Erinnerung an diese Woche mit nach Hause nehmen können und es wurde daher ein Löwenkopfkissen geknüpft, genäht, gestopft und verziert. Damit die Arbeitsblätter und die Werkmaterialien immer beieinander waren, wurde am Anfang der Woche eine Stofftasche bedruckt oder bemalt.

Am Donnerstag ging es mit dem Postauto in den Zoo nach Zürich und die vier Raubkatzenarten (Löwe, Tiger, Schneeleopard und Manul) konnten im Zoo bestaunt werden. Den Tigern gefiel unser Besuch besonders, sie zeigten sich von ihrer besten Seite und es war ein Vergnügen ihnen länger zuschauen zu können. Viele andere Tiere wurden noch bestaunt und es wurde fleissig fotografiert. Der Ausflug in die Masoalahalle war nur sehr kurz, es war uns einfach zu heiss. Wegen der Bauarbeiten im Zoo konnte die Pinguinparade leider nur aus der Ferne beobachtet werden. Nun ging es auch schon wieder Richtung Villmergen, nach einer vergnüglichen Fahrt kamen wir dort gegen 15 Uhr wieder an. Ein Lob an die ganze Gruppe, von der ersten Klasse bis zur fünften Klasse waren Schülerinnen und Schüler dabei, alle achteten aufeinander, niemand musste gesucht werden, es gab keinen Streit und Pinguine wurden auch nicht eingepackt. Ein wirklich gelungener Ausflug!

Am Freitag schauten wir gemeinsam „König der Löwen“ an und beendeten unsere Arbeiten an den Löwenköpfen.

 

 

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