Sich gegenseitig kennen lernen, den Zusammenhalt über die Stufen fördern und dabei die Gesellschaft und den Umgang untereinander unter die Lupe nehmen – dies waren die Ziele der Lehrerschaft der 1. Oberstufe des Schulhauses Hof für die Woche vom 17.-21. Januar. In vier unterschiedlichen Workshops, geleitet durch die Klassenlehrpersonen Erika Hächler, Alois Balmer, Serge Vögeli und Christoph Fricker, beschäftigten sich die SchülerInnen mit der Thematik. Für einmal nicht im Klassenverband, sondern in wild gemischten Gruppen, um auch einmal mit anderen Menschen als dem „Lieblingsgschpändli“ zusammen zu kommen.

Kerninhalte der vier Morgen waren Umgang, Gefahren und Rechtliches zu elektronischen Geräten und Medien, Rollenspiele zu Umgangsformen, Menschen in unterschiedlichen Lebenssituationen und Mobbing. Motiviert liessen sich die SchülerInnen auf diese Angebote ein und lernten dabei nicht nur, wie man sich in Chatrooms verhält oder welche Art Bilder auf Handys erlaubt sind und welche nicht. Mittels Rollenspielen versetzten sie sich in unterschiedliche Begebenheiten des Alltags, so zum Beispiel in die Situation eines Käufers, welcher Waren in einem Geschäft umtauschen will. Welches Verhaltensmuster hier eher zum Erfolg führt, wurde unter viel Gelächter ebenso ausprobiert wie dessen Gegenteil. Dass wir uns glücklich schätzen dürfen, in einem wohlhabenden Land zu leben, dürfte den Kindern im dritten Workshop bewusst geworden sein. Welche unterschiedlichen Schicksale Menschen ereilen können, seien dies Strassenkinder, Randständige oder Mittellose hat hoffentlich viele SchülerInnen zum Nachdenken angeregt. Zu guter Letzt stand eine Verhaltensweise im Fokus, welche leider immer wieder in Schulzimmern, aber auch später am Arbeitsplatz an zu treffen ist, das Mobbing. Anhand von Filmbeispielen wurden die Gruppen mit Mobbingopfern und Tätern in unterschiedlichen Altersklassen konfrontiert. Dass es sich hierbei nicht mehr um Spielereien, sondern tragische Zustände handelt wurde allen klar.

Am Freitagnachmittag endete diese spezielle Woche mit allen vier Klassen zusammen. Mit einigen Kontaktspielen, bei welchem man mit allen MitschülerInnen interagieren musste, wurde der Zusammenhalt nochmals gefördert und die Woche anschliessend abgeschlossen. Laut den Rückmeldungen aller Beteiligten darf die Woche als Erfolg bezeichnet, viele der Kinder freuen sich bereits auf eine nächste Spezialwoche mit der Jahrgangsstufe.

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