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Am Montag standen 35 neugierige Schülerinnen und Schüler der Unter- und Mittelstufe mit gut gefüllten Wolltaschen vor dem Raum für Textiles Werken im Schulhaus Dorf. Dort und in den beiden Zimmern nebenan wurde nun rege mit Wolle und Stoff gearbeitet. Die Schülerinnen und Schüler konnten zuerst einen Grund-Ball aussuchen und diesen mit Wollvlies ummanteln und verzieren. Mit viel Geduld wurden dann die Filznadeln in den Ball gesteckt, leider brach auch die eine oder andere dabei ab, bis der Filzball fertig vorbereitet war. Zur Abwechslung durften die Schülerinnen und Schüler mit (schon fertig) gefilzten Bällen in der Turnhalle spielen.
Nebenbei begannen die Schülerinnen und Schüler die Fransen eines Schals zu häkeln. Die meisten Mittelstufenschülerinnen und –schüler konnten dies schon mit der Häkelnadel tun, die anderen häkelten mit den Fingern oder erlernten diese Technik. Auch da war die Geduld der Schülerinnen und Schüler gefordert, dennoch gingen sie mit Eifer an die Arbeit.
Am Mittwoch wurden die Bälle gefilzt. Dazu wurden sie mit heissem Seifenwasser eingerieben und fleissig „gestreichelt“. Alle Teilnehmer gingen mit frisch gewaschenen und eingecremten Händen nach Hause.
Ab nun begannen die Schülerinnen und Schüler mit vielen verschiedenen Arbeiten, so entstanden im Laufe der Woche noch: Pompontiere, Kuschelhühner, Seidenmalbilder, Schlüsselanhänger und ein Schachtelspiel mit gewebter Verzierung. Die 5.-Klässlerinnen konnten sogar am Ende noch eine Eigenkreation herstellen.
Nach einer sehr arbeitsintensiven Woche konnten die hochmotivierten Schülerinnen und Schüler stolz mehrere fertige Arbeiten mit nach Hause nehmen. Villmergen und Umgebung bevölkert jetzt eine stattliche Kuschelhühnerschar und der Hals der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist sicher beim nächsten Kälteeinbruch geschützt.

Margrith Meier und Birgit Jäger

 

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