Die Ressourcen im Bereich der Logopädie werden uns vom Kanton zur Verfügung gestellt. Die Grundlage dafür sind jeweils die Schülerzahlen vom Vorjahr.

Seit einiger Zeit bereitet uns die Warteliste für die Logopädietherapie Sorgen. Zu viele Kinder müssen jeweils viele Monate auf einen Therapieplatz warten. Aus verständlichen Gründen hat dies immer wieder Eltern verärgert. Verstreicht durch die Wartefrist doch viel wertvolle Zeit.

Mit dem Sprachheilkonzept 07 haben wir die Situation optimiert. Nun drängen sich trotzdem weitere Massnahmen auf.

 

Die Kinder auf der Warteliste werden neu nach folgenden Kriterien in die Therapie eingewiesen:

1. Kriterium: Wir unterscheiden zwischen Kindern mit einer leichten Störung, einer erheblichen Störung oder einer schweren Behinderung der Sprache. Kinder mit einer erheblichen Störung oder schweren Behinderung haben Vorrang.

2. Kriterium:   aktuelle Schulsituation der Kinder

 

Wenn Zeit bleibt, werden weitere Kinder in die Therapie aufgenommen.

 

In Absprache mit den Logopädinnen hat die Schulleitung beschlossen, dass die Kinder der Warteliste jeweils für ein Semester in die Logopädietherapie eingewiesen werden. Während dieser Zeit kann ein einzelnes Kind intensiv gefördert werden. Natürlich sind die Logopädinnen auch auf die Unterstützung der Kinder durch die Eltern angewiesen. Nach einem Semester wird entschieden, ob das Kind die Therapie beenden kann oder eine Nachkontrolle angebracht ist.

 

Mit diesem Vorgehen möchten wir möglichst vielen Kindern die Gelegenheit geben, von der Logopädietherapie zu profitieren und die Wartezeiten möglichst zu verkürzen.

 

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