bibeli 002.jpgWir drehten die Eier jeden Tag 3-mal, damit sie von allen Seiten gleich gewärmt wurden und schauten, dass immer etwas Wasser im Kasten war, so dass die Luftfeuchtigkeit stimmte. Die Temperatur im Brutkasten musste immer zwischen 38 und 40° sein.

Nach 6 Tagen durchleuchteten wir die Eier mit einer Taschenlampe und konnten tatsächlich eine rote zuckende Stelle sehen, das erste Lebenszeichen das man im Ei entdecken kann. Daraus wird sich das Herz entwickeln. Nach 2 Wochen war das ganze Ei bei der Durchleuchtung dunkel, also vom Küken bereits ausgefüllt.

Als wir am Morgen des 22. Tages in die Schule kamen, hatten 5 Eier ein kleines Loch in der Schale. Als wir am Mittag nach Hause gingen, war das Loch schon 2cm gross.

 

 

bibeli 005.jpgUm 17.00 Uhr gelang es dem 1. Küken die Eischale zu sprengen. Sein feuchter Körper kam zum Vorschein, das Herz schlug schnell. Nach einer Stunde war das Daunenkleid trocken und flaumig geworden. Das Küken hatte sich von der Anstrengung erholt und machte die ersten Gehversuche. Die ersten Schritte waren noch langsam. Doch bereits nach einer halben Sunde lief das Küken munter herum und piepste in voller Lautstärke. Bis am nächsten Morgen schafften es 5 Küken zu schlüpfen.

Nach einem halben Tag trugen wir die Küken in ein grosses Gehege aus Draht, das auf dem Gang steht.

In der Zwischenzeit sind 11 Küken im Gang, 7 helle und 4 dunkle. Die Küken bleiben bei uns bis zu den Frühlingsferien. Es ist sehr interessant, sie jeden Tag zu beobachten und zu sehen, wie sie wachsen und sich entwickeln.

 

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