16 Schüler der Oberstufe Villmergen und zwei Lehrkräfte trafen sich am Montagmorgen bei regnerischem Wetter auf dem Schulhausplatz Hof. Zuerst erhielten die Schüler einige Erläuterungen zur Technik des Bikens. Anschliessend fuhren wir mit unseren Bikes auf den Horben. Der Aufstieg forderte schon den einen oder andern Schüler ganz schön. Umso mehr genossen wir die Abfahrt zur Ruine Nünegg, dann weiter zum Schloss Heidegg und an den Hallwilersee. Der Himmel hellte immer mehr auf und von nun an spielte das Wetter während der ganzen Woche ausgezeichnet mit. Über Fahrwangen fuhren wir gegen Abend wieder nach Villmergen zurück.

Am Dienstag führte unsere Biketour nach Wildegg. Von dort aus ging es zu Fuss auf die Gislifluh. Unterwegs gab es immer wieder Interessantes zu beobachten: Der Aare entlang entdeckten wir

überall von Bibern angenagte oder gefällte Bäume. Auf dem Aufstieg kreuzte plötzlich eine Blindschleiche unsern Weg. Oben angelangt, wurden wir mit einer wunderbaren Aussicht belohnt.

Ein Bike-OL stand am Mittwoch auf dem Programm. Eingeteilt in Zweiergruppen mussten die Schüler im Wohler Wald acht verschiedene Posten finden. Nach einer kleinen Einführung in die Kartenkunde ging es los. Das Resultat war erfreulich. Alle Gruppen haben die acht Posten gefunden. Das Siegerduo Joel Boppart und Berat Miftari lösten die Aufgabe in einer sehr guten Zeit.

Mit einer Zweitageswanderung schlossen wir unsere Prowo ab. Vom Schulhaus marschierten wir zum Erdmannlistein. Nun konnten wir einen Augenblick unsere bereits etwas müden Füsse ausruhen, denn wir fuhren mit der Bahn auf den Mutschellen. Schon wieder ging es zu Fuss weiter und wir erreichten um die Mittagszeit den Egelsee. Über die wunderschönen Höhen des Heitersbergs mit traumhafter Sicht über Limmat-Reuss-und Bünztal zogen wir hinunter zu unserem Übernachtungsplatz auf dem Zeltplatz Sulz an der Reuss. Bald stand auch schon unser Riesenzelt aus 24 Militärblachen. Nach dem Nachtessen setzten wir uns ums Feuer. Beim Eindunkeln erzählte uns Herr Zimmermann schaurige Gespenster-geschichten. War dies wohl der Grund, dass es lange dauerte, bis die letzten einschlafen konnten?

Am andern Morgen schleppte sich eine müde Schar von Sulz über Mellingen zum Wohlenschwiler Steinbruch. In den herumliegenden Steinbrocken fanden wir eine Unmenge von Versteinerungen. Nach einer kürzeren Wegstrecke trafen wir am Bahnhof Othmarsingen ein. Mit Eisenbahn und Bus fuhren wir nach Villmergen zurück.

Diese Woche hat von den Schülern einiges abverlangt. Einige sind an ihre physischen Grenzen gekommen. Wir hatten auch mehrere Stürze zu beklagen, die zum Glück alle glimpflich ausgingen. Vielleicht bleibt die eine oder andere Naturbeobachtung, die eine oder andere Begegnung in den Köpfen der Schüler hängen.

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