Am Montag, 26. April startet unsere Prowo mit einem kleineren Regenguss, so dass wir die Theorie zu diesem Thema im Schulzimmer konsultieren.
Nach der grossen Pause aber starten wir mit einem Rucksack voll „Waldregeln“ und dem Zmittag Richtung Bärenmoos.
Die Baumarten mit ihren Erkennungszeichen, (Stämme, Laub, Nadeln, Zapfen), sind unser Hauptthema. Aber auch Farne und Moose ziehen unsere Aufmerksamkeit auch sich. Dazwischen gibt es unzählige „Rettungsversuche“ für Weinbergschnecken, die uns über den Weg kriechen. Mit einem Picnic und einigen Waldspielen beenden wir unsern ersten Waldtag.
Am Dienstag, erklimmen wir via Jägertisch und Bettlertanne den Rietenberg. Heute sind die tierischen Waldbewohner unser Hauptthema. Der Wald bietet uns aber auch sonst unzählig viel Sehenwertes. Nach dem Mittagessen haben wir mit dem Revierförster auf der Scheide des Rietenbergs auf Seenger Boden ein Date. Er fällt für uns eine Eiche. Während der Arbeit erklärt er

uns sein gezieltes Vorgehen. Die Schüler haben ein unsägliches Mitleid mit dem Baum. Als er dann aber krachend und poltern zu  Boden fällt gibt es einen tobenden Applaus und „Zugabe“ wird gefordert.
Am Mittwoch fahren wir mit dem Bus nach Sarmenstorf. Die Waldameisen  ziehen heute ihren Fokus auf sich. Auf dem Weg, via Büttiker und Hilfikerwald treffen wir sage und schreibe zehn Waldhengsthaufen.
Donnerstag! Der heutige Tag ist unser Highlight-Tag. Mit Autos werden die Schüler nach Büttikon gefahren. Dort warten vier Esel auf uns. Unsere Rucksäcke dürfen wir auf ihre Tragsäcke laden. Unser Ziel sind die drei Weiher im Felder Moos hinter Niesenberg.
Auf dem bilderbuchhaften Weg halten wir ab und zu an, um in dieser frühlingshaften Blust Baumkunde zu halten. Das Führen der Grautiere wird von den jeweiligen Gruppen in eigener Regie bestimmt.
Im Felder Moos erwartet uns eine Idylle pur, die durch die Enten, Fische und Kaulquappen noch abgerundet wird. Zwischendurch wird noch Eselreiten (ohne Sattel) genossen. Nach drei Stunden nehmen wir den Heimweg wieder unter die Füsse. Ob den tierischen Begleiter vergessen die Schüler, dass sie heute doch einige Kilometer getippelt sind.
Am Freitag zwingt uns wiederum ein kurzer Regenguss, unsere Traumfänger, die wir mit gesammelten Waldelementen gestalten, im Schulzimmer anzufertigen. Leider werden heute zwei Knaben krank gemeldet. - Abschliessend besuchen wir unser natürliches Waldschulzimmer ein letztes Mal, in der Hoffnung, die Fähe mit ihren Jungen, zumindest auf Distanz auf zu spüren, um das Fuchsgebell kennen zu lernen. - Vermutlich aber, sind die Jungfüchse bereits flügge geworden.
Eine herrliche, vielseitige Woche, die vom Wetter und der Schülern her nicht schöner hätte sein können, wird mit einem letzten Grillieren in der Galgenmatt abgeschlossen.


Wenn nur das marschieren nicht wäre...................... (Aussage der Schüler)

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