Seit längerem beschäftigten sich die beiden 5. Klassen von Andrea Zehnder und Claudia Fricker im Unterricht mit dem Freiamt und dem Mittelalter. Am letzten Dienstag trotzten sie Nebel und Kälte und wagten sich in Bremgarten auf eine Reise in die Vergangenheit.

Frau Huber und Herr Jäger führten sie sehr kompetent durch die Altstadt und erzählten viele spannende Geschichten aus dem Leben in dieser mittelalterlichen Stadt. Der Spittelturm mit dem Verlies, dem Fusspranger, mit dem einige sogar engere Bekanntschaft machten, der grossen Uhr und der tollen Aussicht über die Stadt hinterliess bei allen bleibende Eindrücke.

Beim Spaziergang durch einen Ehgraben erfuhren die 5. Klässler, dass hier früher z.B. alle Küchenabfälle entsorgt wurden, dass hier die Schweine lebten und sie gerade unter einem Plumpsklo Halt machten. Sie stellten sich bildhaft vor, wie es im Mittelalter hier wohl ausgesehen haben musste und waren sehr froh, dass sie auf dem Weg nur gerade ein wenig Taubenkot und einen toten Vogel angetroffen hatten.

Nachdem die Kinder Geschichten über die Hexenverfolgung gehört hatten, waren die dicken Mauern des Hexenturms noch eindrücklicher als vorher, besonders als sich dann auch noch plötzlich die Türe schloss und alle ganz im Dunkeln waren.

Nun ging es vorbei an der alten Holzbrücke, welche im Mittelalter der einzige Reussübergang zwischen Mellingen und Sins war, zurück zum alten Stadttor beim Spittelturm.

Ziemlich durchfroren kehrten alle nach einem abwechslungsreichen und interessanten Vormittag gern wieder ins 21. Jahrhundert und nach Villmergen zurück.

 

 

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