„...Handball ist bewusst als körperbetontes Spiel angelegt...“ ist auf Wikipedia zu lesen. Diese Erfahrung machten in der Projektwoche Handball 27 sportbegeisterte Jungs aus der Oberstufe am eigenen Leib. Doch der Reihe nach, so schnell ging es dann doch nicht.

Mit gut 21'000 aktiven Spielerinnen und Spielern darf man den Handball in der Schweiz zwar kaum zu den Randsportarten rechnen, nichts desto trotz fristet er im Vergleich zum viel beliebteren Fussball oder  diversen Aktivitäten auf Schnee und Eis sein Dasein eher auf Nebenschauplätzen. Grund genug für die Lehrer Serge Vögeli und Christoph Fricker eine Woche anzubieten, um den Jugendlichen das attraktive Handballspiel näher zu bringen.

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Gestartet wurde am Montag mit einem Highlight. David Parolo, Spieler bei St. Otmar in der Swiss Handball League (höchste Spielklasse) und Heimwehfreiämter,

besuchte den Projektkurs und gab den Villmergern in einem gut dreistündigen Block einen Einblick in sein Können und seine Erfahrungen. Primär ging es dabei, es war der erste Tag, natürlich um technische Grundlagen wie Prellen, Werfen und Fangen. Die Folge dieses ersten intensiven Trainings waren Muskelkater, aber auch eine gute Basis, auf welcher der Rest der Woche aufgebaut werden konnte. So näherte sich die motivierte Gruppe täglich Schritt für Schritt den nötigen Fertigkeiten, um ein gepflegtes Match spielen zu können. Dass Handball, wie eingangs erwähnt, eben ein körperbetonter Sport ist, musste der eine oder andere dann tatsächlich selber erfahren, es blieb aber zum Glück bei kleineren Blessuren unter dem Motto: „Wo gehobelt wird, fallen Späne.“

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Als Impuls für die komplexe Taktik und das Spielverständnis, zwei doch eher anspruchsvolle Aspekte dieser Sportart, zeigte das Leiterteam auf Grossleinwand eine Halbzeit des Finals der Handball-EM, welche im Januar stattgefunden hatte. Mit diesen zusätzlichen Impressionen ging es gegen Ende Woche nun hauptsächlich ans Spielen. Dabei wurden einige Talente zu Tage gefördert, beim abschliessenden Turnier am Freitag waren bereits sehr attraktive Spielzüge und Begegnungen zu sehen. Viel wichtiger war aber, dass alle zu fast jeder Zeit das Mannschaftsdenken und den Spass in den Vordergrund stellen konnten. Die eine oder andere hitzige Diskussion gehört beim Sport dazu und wurde jeweils gütlich geregelt.

Eine Ehrenmeldung gebührt Andrea Serratore aus der 4. Sek, beim Man of the Week-Wettbewerb absolvierte er die geforderten Disziplinen Regelkunde, Sprungwurf und Penaltyschiessen am erfolgreichsten und gewann eine Trainingsjacke des TV St.Otmar.

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