Die einheimischen Schnecken glauben wir alle zu kennen und doch gibt es über sie allerlei Neues zu erfahren!

Die 3.-5.Klässler waren in dieser Woche mit viel Neugier, Eifer und ganz ohne Ekel dabei, die Schnecken auf verschiedene Arten zu erforschen. Mit dem nötigen Fachwissen, wie man Schnecken tiergerecht behandelt, machten die Schülerinnen und Schüler einige Experimente mit ihnen. Dazu wurden einheimische Tiere vorübergehend in Terrarien gehalten. Natürlich werden die geschützten Weinbergschnecken wieder an ihren Ursprungsort zurückgebracht - sie würden sonst selber wieder zurückkriechen wollen. Auch dies etwas, das für viele Kinder neu war.

In selbständiger Werkstattarbeit, mithilfe eines speziellen Schneckenbags vom Naturama, durch einen Film und natürlich mittels eigener Beobachtung sowie beim Experten auf der Schneckenfarm in Aettenschwil, eigneten sich die Kinder ein beachtliches Schneckenwissen an. Vielleicht gerade deshalb wollte niemand richtige Schnecken essen... In Form von Pizza- und Hefeschnecken war dies jedoch kein Problem.  Nach dem Besuch auf der Schneckenfarm kochten und backten die Kinder ihr feines Mittagessen selber - geschmeckt hat es ausgezeichnet!

Die Kreativität konnte man auch bei den verschiedenen Werkarbeiten ausleben: wunderschöne Schlüsselanhänger mit selbstgefundenen Schneckenhäuschen, Mobilées mit Draht, Perlen und Schnecken und Schneckenspiele mit eigenen Tonschnecken wurden mit viel Fantasie hergestellt.

Ein Highlight stellte das Schneckenrennen am Freitag dar - natürlich wussten alle unterdessen, dass die Schnecken weder rennen können noch die Anfeuerungsrufe hören...aber für Salat oder Schneckenbrei kriechen sie allemal etwas schneller!

Die Woche ging alles andere als im Schneckentempo vorbei!

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Schneck_3  

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